Über uns
TOBIS Film zählt zu den ältesten und aktivsten deutschen Filmverleihern. 1971 von Horst Wendlandt gegründet, brachte der Verleih bisher mehr als 300 ausgewählte Filme in die Kinos, die von insgesamt mehr als 225 Mio. Besuchern gesehen wurden: Angefangen bei Klassikern wie "Moderne Zeiten" von Charlie Chaplin und "Das große Fressen", bis zu den Louis de Funès-Komödien, den Bud Spencer & Terence Hill-Filmen sowie den legendären Italo-Western, die wie Sergio Leones "Mein Name ist Nobody" ein Millionenpublikum begeisterten.
Große Erfolge feierte TOBIS auch mit deutschen Filmen, einerseits mit renommiertem Autoren-Kino, vertreten u. a. durch Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff und Wim Wenders, andererseits mit den großen Blockbustern von Loriot und Otto. Aber auch große internationale Produktionen zogen ein breites Publikum in die deutschen Kinos. Neben vielen anderen bleiben vor allem der Klassiker "Thelma & Louise", das Science-Fiction-Spektakel "Das Fünfte Element", der Kultschocker "Hannibal", die Ausnahme-Animations-Produktion "Chicken Run" und die Bestsellerverfilmung "P.S. Ich liebe Dich" im Gedächtnis. In den letzten Jahren gelang es TOBIS erneut auch, ein breites Publikum für Oscar-gekrönte Arthouse-Filme wie Pedro Almodóvars "Sprich mit ihr" und "Volver", Roman Polanskis "Der Pianist", Ang Lees "Brokeback Mountain" und Alejandro González Iñárritus "Babel" sowie Jim Jarmuschs Cannes-Gewinner "Broken Flowers" und die Komödien "Burn After Reading" und "A Serious Man" der Oscar-prämierten Coen-Brüder zu begeistern.
Auch 2012 verspricht die TOBIS-Staffel abwechslungsreiche Unterhaltung: der Frühling steht im Zeichen arabischer Frauenpower dank Caramel-Regisseurin Nadine Labaki ("Wer Weiß, Wohin?"). Wes Anderson, bekannt für seinen skurillen Humor, schickt in "Moonrise Kingdom" ein beeindruckendes Staraufgebot angeführt von Bruce Willis, Bill Murray und Tilda Swinton auf einen Suchtrip, der von absurder Situtationskomik nur so wimmelt. Der ewige Stadtneurotiker Woody Allen macht mit Oscar-Preisträgerin Penelope Cruz die ewige Stadt Rom unsicher und Jake Gyllenhaal sorgt in "End of Watch" als sexy Cop zusammen mit seinem Partner Michael Pena auf den von Straßen L.A. für rasante Action. Außerdem empfängt Bill Murray als gestresster US-Präsident Franklin D. Roosevelt in Roger Mitchells ("Notting Hill") köstlichen Komödie "Hyde Park on Hudson" das britische Königspaar zu einer geschichtsträchtigen Stippvisite. Das dieser Besuch allerhand politische und private Differenzen mit sich bringt, versteht sich von selbst! "Alles oder nichts" heißt es schließlich für Clive Owen als risikofreudigen Spekulanten im Finanzthriller "Cities" von Roger Donaldson.