Manhattan Queen

Wer nicht wagt... Diese Filme inspirieren uns zum Neuanfang

Wie oft hast du schon davon geträumt, einfach mal alles hinter dir zu lassen und neu anzufangen? Wäre da nur kein Risiko... Wer kommt zum Beispiel für die Miete auf, zahlt den Kredit ab, füttert die Katze? Fast täglich stellt uns das echte Leben neue Hürden in den Weg. Aber zumindest im Kino kann der Traum wahr werden...

Maya ist über 40 und frustriert. Sie wurde für die Stelle als Filialleiterin im Supermarkt, wo sie jeden Tag alles gibt, abgelehnt, weil ihr ein Collegeabschluss fehlt. Doch Maya ist keine Bekannte von uns, sie wohnt auch nicht nebenan, Maya ist die Hauptfigur in der neuen Feel Good-Komödie MANHATTAN QUEEN und wird von keiner Geringeren als Jennifer Lopez gespielt. Die geht natürlich auf volles Risiko, lässt alles hinter sich, nimmt ihr Schicksal fortan selbst in die Hand. Und wir können ab sofort im Kino dabei sein, wenn J.Lo allen zeigt, was sie wirklich kann... wenn sie für uns ihren Traum lebt. Hier siehst du die Vorschau zum Film und direkt darunter präsentieren wir dir 19 weitere Filmcharaktere, die eine echte Inspiration für jeden sind, der noch zögert. 

 

Klick dich in der Galerie durch die Plätze 19 bis 15 der inspirierendsten filmischen Neuanfänge. Direkt darunter geht es dann weiter mit der Top 14.

Die Plätze #19 bis #15

Arsenio Hall und Eddie Murphy
Platz #19: „Der Prinz aus Zamunda" (1988), IMDb-Wertung: 7,0 | © Paramount
Russell Crowe
Platz #18: „Ein gutes Jahr" (2006), IMDb-Wertung: 7,0 | © 20th Century Fox
John Krasinski und Maya Rudolph
Platz #17: AWAY WE GO (2009), IMDb-Wertung: 7,1
Reese Witherspoon
Platz #16: „Der große Trip - Wild" (2014), IMDb-Wertung: 7,1 | © 20th Century Fox
Platz #15: „Wir kaufen einen Zoo" (2011), IMDb-Wertung: 7,1 | © 20th Century Fox

Platz #14: „Man lernt nie aus" (2015)

Eine berufliche Neuorientierung fällt nicht immer leicht. Schon gar nicht, wenn man mit 70 Jahren nochmal als Praktikant bei einer Mode-Webseite anfängt. In dieser Situation befindet sich der Witwer Ben Whittaker, gespielt von Robert De Niro, in der Komödie „Man lernt nie aus". Dass alle um ihn herum maximal halb so alt sind, macht die Sache nicht einfacher. Seine Chefin Jules (Anne Hathaway) kann mit den scheinbar überholten Vorstellungen und Werten des technikfremden Mannes erstmal gar nichts anfangen.

 

Regisseurin Nancy Meyers hat in Robert De Niro und Anne Hathaway die perfekte Besetzung für ihre Komödie gefunden. Das Aufeinandertreffen zweier unterschiedlicher Generationen von Oscarpreisträgern entwickelt eine wunderbare Dynamik und der Zuschauer nimmt hier am Ende sogar etwas mit: Nämlich, dass jeder von jedem etwas lernen kann, egal wie alt oder jung, ob Mann oder Frau. Darüber hinaus macht es natürlich besonders viel Spaß, Anne Hathaway in dieser Rollenkonstellation zu sehen. In „Der Teufel trägt Prada“ war sie noch die Praktikantin. Mit Wonne schlüpft sie hier in die Rolle der Chefin, wie einst Meryl Streep.

IMDb-Wertung: 7,1

© Warner Bros.

Platz #13: P.S. ICH LIEBE DICH (2007)

Dass Protagonistin Holly (Hilary Swank) in der Bestseller-Verfilmung P.S. ICH LIEBE DICH ein neues Leben beginnt, hat äußerst tragische Gründe: Ihr geliebter Ehemann Jerry (Gerard Butler) stirbt nämlich an einem Hirntumor und hinterlässt eine gebrochene Frau. Doch Jerry hat für die Zeit nach seinem Tod vorgesorgt und Holly Briefe geschrieben, mit Aufgaben, die ihr über seinen Tod hinweg helfen sollen. Und so beginnt nicht nur für Holly, sondern auch für uns als Zuschauer eine heilsame Reise, die vor dem tieftraurigen Hintergrund auch viele lustige und erbauende Momente bietet. Eine außergewöhnliche Geschichte...

Hilary Swank und Gerard Butler

Oscarpreisträgerin Hilary Swank und Gerard Butler verleihen ihren Figuren die notwendige Tiefe und Glaubwürdigkeit, aber auch Witz. Die eine oder andere Träne wird während des Films zwar mit Sicherheit vergossen werden, aber der Streifen driftet nie in übertriebene Dramatik ab. So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass selbst der schwerste Schicksalsschlag auch einen Neuanfang bedeuten kann.

IMDb-Wertung: 7,1

 

Platz #12: „Eine entheiratete Frau" (1978)

Nicht der Tod, sondern die Trennung von ihrem Ehemann ändert das Leben von Erica in diesem nachdenklichen Drama schlagartig. Nachdem Martin sie wegen einer jüngeren Frau verlässt und die Scheidung verlangt, muss sie den Reset-Knopf drücken und zunächst alleine klarkommen. Dabei lernt sie vor allem sich selbst neu kennen und erlangt so erstmals eine eigene Identität.

Jill Clayburgh
© 20th Century Fox

Hauptdarstellerin Jill Clayburgh spielt wirklich ergreifend und erhielt dafür eine von insgesamt drei Oscar-Nominierungen, über die sich die Macher des Films freuen konnten. Und das vollkommen zu Recht, denn das Drama ist unglaublich intensiv, bewegend und absolut lebensnah. Diese Authentizität sieht man im heutigen Hollywood nur noch selten.

IMDb-Wertung: 7,2

Jill Clayburgh
© 20th Century Fox

Platz #11: „Jerry Maguire: Spiel des Lebens" (1996)

Moral und Beruf sind zwei Dinge, die nicht unbedingt immer Hand in Hand gehen. Eine Lektion, die auch der Sportmanager Jerry Maguire (Tom Cruise) zu Beginn des Films lernen muss. Als er sich wutentbrannt über die Unehrlichkeit seiner Branche aufregt, wird er gefeuert und muss sich einen neuen Kundenstamm aufbauen. Allerdings bleibt ihm als Klient zunächst nur der verletzungsanfällige Footballspieler Rod (Cuba Gooding Jr.)...

Cuba Gooding Jr.
© Sony Pictures

Mit Herz und viel Humor erzählt Regisseur und Drehbuchautor Cameron Crowe („Almost Famous") die Geschichte eines Mannes, der sein persönliches Glück sucht, aber nicht so recht weiß, wo er es finden kann. Tom Cruise und Cuba Gooding Jr. – der für seine Nebenrolle den Oscar bekam – spielen mitreißend und mit viel Energie. Bis heute unvergessen ist die grandiose „Show me the Money"-Szene, die in die Filmgeschichte einging.

IMDb-Wertung: 7,3

Tom Cruise
© Sony Pictures

Platz #10: „The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" (2011)

Das Leben auf Hawaii ist wie im Paradies – könnte man meinen. Doch Matt King (George Clooney) hat schon lange keine Augen mehr für die schöne Insel, auf der er lebt. Schließlich liegt seine Frau im Koma und die lebenserhaltenden Maßnahmen sollen bald eingestellt werden. Zu allem Überfluss erfährt er auch noch, dass seine Frau eine Affäre hatte. Matt ist verzweifelt und muss sich gleichzeitig alleine um seine beiden Töchter kümmern.

 

Wie sich Matt allmählich mit dieser neuen Lebenssituation arrangiert, ist wunderschön und zugleich herzzerreißend inszeniert. Dazu kommt das zurückhaltende und sensible Spiel von Hauptdarsteller George Clooney und dessen Filmtochter Shailene Woodley, die ein großartiges Duo vor der Kamera abgeben. Insgesamt wurde das tragikomische Drama für fünf Oscars nominiert, wovon einer für das beste Drehbuch gewonnen werden konnte.

IMDb-Wertung: 7,3

George Clooney und Shailene Woodley
© 20th Century Fox

Platz #9: „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" (2013)

Wohl kein Film verkörpert den Aufbruch in ein neues Leben so bildgewaltig wie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty". Der träumerische Titelheld jagt darin dem Negativ eines Fotos um die halbe Welt hinterher und begibt sich dabei nicht selten in Gefahr. Ein Trip, der Walter Mitty zu einem neuen Menschen machen wird.

Ben Stiller
© 20th Century Fox

Ben Stiller übernahm nicht nur die Regie des Films, sondern auch die Hauptrolle und traf damit die richtige Entscheidung. Vor gigantischen Kulissen brilliert er als zurückhaltender Mann, der eine innere Metamorphose durchmacht und dank dieser sogar die Liebe findet. So werden Filme gemacht!

IMDb-Wertung: 7,3

 

Platz #8: „Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein" (1998)

Wer würde nicht gerne einmal in seine Lieblingsserie eintauchen? Für Teenager David geht dieser Traum in Erfüllung und er steckt plötzlich mitten in seiner über alles geliebten Serie „Pleasantville". Doch auch seine rebellische Schwester Jennifer wurde mit in die heile schwarz-weiße Fantasiewelt gezogen und die ist alles andere als begeistert.

Reese Witherspoon und Tobey Maguire
© Concorde

Auch nach 20 Jahren beeindrucken die Spezialeffekte in „Pleasantville" noch immer. Wenn Stück für Stück die Farbe Einzug in das Schwarz-Weiß-Städtchen erhält, kommt man als Zuschauer aus dem Staunen nicht mehr heraus. Aber auch das Szenenbild, die Kostüme und die Musik überzeugen und wurden für einen Oscar nominiert. Auf Top-Niveau bewegen sich vor allem die exzellenten Darsteller: Sei es der zurückhaltend-sympathische Tobey Maguire, der gewohnt souveräne Jeff Daniels oder die herrlich forsche Reese Witherspoon.

IMDb-Wertung: 7,5

Reese Witherspoon und Paul Walker
© Concorde

Platz #7: „Brooklyn - Eine Liebe zwischen zwei Welten" (2015)

Einen mutigen Schritt wagt die junge Ellis im aufwühlenden Drama „Brooklyn". In den 50er Jahren wandert sie von Irland in die USA aus und leidet dort unter großem Heimweh. Dann lernt sie jedoch den charmanten Italo-Amerikaner Tony kennen und lieben. Als sie eines Tages aufgrund eines Trauerfalls zurück in ihre Heimat reist, trifft sie auf den netten Jim und ist fortan hin- und hergerissen - zwischen zwei Männern, zwei Orten und schließlich zwei Leben, die Ellis führen könnte.

 

Ruhig erzählt, aber an emotionalen Höhepunkten kaum zu übertreffen, vermittelt „Brooklyn" die Ängste und die Hoffnungen, die mit einem Neuanfang einhergehen. Hauptdarstellerin Saoirse Ronan trägt diese Gefühle gekonnt nach außen, wird so gewissermaßen zur Seele des Films und erhielt dafür verdientermaßen eine Oscar-Nominierung. Als Zuschauer fiebert man jede Sekunde mit ihr mit und stellt sich auch immer wieder selbst die Frage, was einem im Leben wirklich wichtig ist.

IMDb-Wertung: 7,5

Saoirse Ronan
© 20th Century Fox

Platz #6: „Silver Linings" (2012)

Scheiden tut weh. Diese Redewendung kennt der manisch-depressive Pat (Bradley Cooper) nur zu gut. Seit seine Frau sich von ihm getrennt hat, ist er ein psychisches Wrack. Der Versuch, sie zurückzugewinnen, wird durch ein gerichtlich angeordnetes Kontaktverbot quasi unmöglich. Inmitten dieser komplizierten Phase lernt er die labile und knurrige Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen. Die beiden entwickeln ein merkwürdiges Abhängigkeitsverhältnis, das seinen Höhepunkt in einem Tanzwettbewerb findet, für den sie wochenlang gemeinsam trainieren.

Bradley Cooper und Jennifer Lawrence
© Senator

Sage und schreibe acht Oscar-Nominierungen gab es für die Tragik-Komödie „Silver Linings". Den Goldjungen bekam am Ende „nur" Jennifer Lawrence als beste Hauptdarstellerin. In ihrem ersten von insgesamt vier gemeinsamen Filmen mit Kollege Bradley Cooper spielen die beiden das wohl ungewöhnlichste Filmpaar der letzten 10 Jahre und wirken gerade deshalb so sympathisch. Dass sich das Duo im Film Wortduelle zum Niederknien liefern darf, tut dafür sein Übriges.

IMDb-Wertung: 7,7

 

Bei so vielen Hochkarätern bis zum 6. Platz stellt sich natürlich die Frage, welche inspirierenden Neuanfänge auf den Plätzen 5 bis 1 liegen. Die Antwort darauf gibt dir Robert vom TOBIS Filmclub im folgenden Video. Viel Spaß dabei!

 

Jetzt gibt auch Jennifer Lopez ihrem Leben neue Würze. Als MANHATTAN QUEEN lässt sie sich auf ein berufliches Abenteuer ein und hofft auf eine zweite Chance im Leben. Der perfekte Film für den Start ins Jahr 2019. 

Und hier erfährst du mit einem Klick, in welchen Kinos die Komödie in deiner Nähe läuft.

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