Das fünfte Element

Umfrage: Welcher Klassiker von TOBIS Film soll wieder auf die große Leinwand?

Am 10. August kommt DAS FÜNFTE ELEMENT nach 20 Jahren zurück ins Kino. Luc Bessons genialer SciFi-Klassiker wurde komplett digital überarbeitet und erleuchtet nun in brillantem 4K die Leinwände. Doch im Katalog von TOBIS Film schlummern noch weitere Perlen und warten auf ihre Wiederaufführung...

Seit 1971 lockte TOBIS Film mit ca. 450 nationalen und internationalen Produktionen bereits mehr als 225 Mio. Besucher in die deutschen Kinos. Auf ihre Wiederentdeckung für das Kino warten sowohl Bud Spencer & Terence Hill als auch die Krimiklassiker von Edgar Wallace und natürlich die Karl May-Verfilmungen mit Pierre Brice und Lex Barker. Erstmalig stellen wir hier drei dieser Besuchermillionäre zur Abstimmung. Ihr Klick zählt. Welchen der folgenden Klassiker möchten Sie, digital überarbeitet, gern noch einmal auf der großen Leinwand sehen? Stimmen Sie jetzt ab! Weitere Informationen zu den einzelnen Filmen finden Sie direkt unter der Umfrage.

Edgar Wallace: Das indische Tuch

Der Schwarz/Weiß-Klassiker von 1963 ist der 16. deutschsprachige Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit und zählt noch heute zu den beliebtesten der ganzen Reihe. Die Verfilmung des Romans „The Frightened Lady" wurde in den West-Berliner Studios von CCC-Film in Ultrascope produziert und war viele Jahre nur in einer gekürzten Fassung im Fernsehen zu sehen, da man befürchtete, dass die Mischung aus Spannung und makabrem Witz vor allem ein jüngeres Publikum verstören könnte.

„Der schräge Krimi treibt mit Entsetzen Scherz.“ – TV SPIELFILM

Und darum geht's:

Nachdem der alte Lord Lebanon mit einem indischen Tuch erwürgt wurde, versammelt sich die Erbengemeinschaft in seinem Schloß und harrt der Testamentseröffnung. Zur allgemeinen Überraschung verliest der Testamentsvollstrecker jedoch den „vorletzten Willen" des Verbliebenen: Die untereinander verfeindete Familie soll sechs Tage und Nächte im Schloß verbringen, um sich auszusöhnen. Erst dann wird das endgültige Testament verlesen. Murrend fügen sich die Versammelten dieser Schikane, verfällt anderenfalls doch ihr Erbteil. Ein Unwetter schneidet das Schloß völlig von der Außenwelt ab und bald lichten sich die Reihen der möglichen Erben. Einer nach dem anderen wird von einem geheimnisvollen Würger mit jenem indischen Tuch erdrosselt.

„Alfred Vohrer hat diese Ausgabe seiner Serie besonders flott und witzig in den Griff bekommen. Versierte Darsteller verhalfen dem ironischen Gruselspiel zum spannenden Vergnügen.“ – HAMBURGER ABENDBLATT

Winnetou I

Nachdem die Neuverfilmung als Eventmehrteiler auf RTL nach der ersten Welle Neugieriger zum Quotenflop geriet, weiß man den einzigen und wahren WINNETOU von 1963 noch mehr zu schätzen. In seinem „Karl-May-Filmbuch“ von 1998 adelte Michael Petzel den Film:

„WINNETOU 1. TEIL ist nach dem SCHATZ IM SILBERSEE der beste Karl-May-Film, der je produziert wurde.“

Im Dezember 1962 feierte die erste Karl-May-Verfilmung von Horst Wendlandt DER SCHATZ IM SILBERSEE seine Uraufführung im Universum-Kino in Stuttgart und wurde zu einem überwältigenden Erfolg. Schnell beeilte man sich mit einer Fortsetzung. Nur ein Jahr später erblickte WINNETOU I das Licht der Leinwand. Wieder in den Hauptrollen: Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou. Mario Adorf gab den Fiesling Frederick Santer.

Und darum geht's:

Die Freundschaft zwischen Winnetou, dem Häuptling der Apachen und Old Shatterhand beginnt mit blutigen Kämpfen. Entgegen der ursprünglichen Abmachung wird die Bahnlinie der Great Western Railroad auf Betreiben des Banditen Santer mitten durch das Gebiet der Apachen gelegt. Als Abgesandter der Eisenbahngesellschaft versucht Old Shatterhand, Santer von seinem Plan abzubringen und die Indianer zu versöhnen. Da die Apachen von Old Shatterhands guten Absichten nichts wissen, sehen sie auch in ihm einen Feind. Old Shatterhand muß einen Zweikampf gegen Winnetou gewinnen, bevor die beiden Blutsbrüder werden.

„Herrlich anzuschauen. Perfekt photographierte Landschaftsromantik, wie man sie drüben im Wilden Westen nicht besser hinbekommt.“ - ABENDZEITUNG

Plattfuß am Nil

Der letzte von vier Teilen der erfolgreichen Plattfuß-Serie, in deren Mittelpunkt der füllige Kriminalkommissar Manuele Rizzo – Spitzname Plattfuß – und sein Assistent Pedro Caputo stehen. Was gibt es da noch mehr zu sagen? Bud Spencer räumt auf und lässt es krachen.

Die Filmkrititiker waren davon nie sonderlich begeistert:  

„Bud Spencer als Kommissar Rizzo, der am Nil einer Terrorbande nachspürt, wandelt in einer Unauffälligkeit unter Ägyptens Palmen, daß sich die phlegmatischsten Kamele nach ihm umdrehen.“ ABENDZEITUNG

Seine Fans lieben ihn dafür um so mehr und könnten bei einer Wiederaufführung für volle Säle sorgen.

Und darum geht's:

Kommissar Rizzos ganz spezielle Talente in Sachen Verbrechensbekämpfung sind wieder einmal schwer gefragt. Ein wunderlicher Professor, der behauptet, mit Hilfe von Insekten Öl finden zu können und Connie Burns, Nichte eines Ölmilliardärs, werden in Ägypten verschleppt. Jetzt kann nur noch Plattfuß helfen! Zusammen mit seinem Assistenten Caputo und seinem cleveren Adoptivkind Bodo reist er in die Heimat der Pharaonen, um die verschiedenen Fälle zu lösen. Durch kluge Zusammenarbeit befreien die Drei den Professor und Connie. Doch danach ist Rizzos Fall noch nicht erledigt, denn die Hintermänner der Übelei laufen noch frei unter der ägyptischen Sonne herum. Das kann Plattfuß unmöglich auf sich sitzen lassen…

Das waren unsere drei Klassiker, die bis Ende dieser Woche zur Wahl stehen. Also wer soll Ihr Herzblatt sein? Mit einem Klick auf den Filmtitel Ihrer Wahl stimmen Sie ab. Sie können die Umfrage natürlich auch gern an Freunde und Kollegen weiterleiten.